Von St. Bonifaz nach St. Salvator

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Unbekanntes München

Haus der Kulturinstitute / Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Meiserstraße 10, 1933-35 nach Entwürfen von P.L. Troost

Von St. Bonifaz nach St. Salvator

Wir besichtigen zunächst St. Bonifaz, die Kirche, mit der man den Dreiklang von Religion, Wissenschaft und Kunst vereint sehen wollte – und können uns davon überzeugen, wie gut Wiederaufbau gelingen konnte.

Auf dem Weg zum Königsplatz kann man schon erahnen, wie groß und übermächtig die Ausbreitung der Nationalsozialisten in der Maxvorstadt war. Wir sehen noch zahlreiche Bauten, die einst zum Parteizentrum am Königsplatz in München gehörten.

Am Königsplatz dann können wir eine einzigartige Platzgestaltung erleben, eine der besten Lösungen des europäischen Klassizismus. Hier frönte Ludwig I. seiner Sammelleidenschaft und seiner Vorliebe für die griechische Antike, die Klenze und Ziebland umzusetzen wussten. Und ein Torbau steht als Mahnmal für einen Freiheitskampf im 19. Jahrhundert.

Vom Königsplatz gehen wir über den Karolinenplatz, entlang der Brienner Straße in Richtung Maximiliansplatz, der so genannten ‚Münchner Sahara’, auf der einst die Dult stattfand, eine große Handelsmesse, die nichts mit unserer heutigen Auer Dult gemein hatte. Entlang ältester Stadtgeschichte schließen wir unseren Spaziergang ab bei der einstigen Friedhofskirche Sankt Salvator.

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